Blasphemische Gedanken über Gott und seine Frauen.

dead-fishIn der Bibel gibt es die Bildsprache und ein solches Bild, das in der Bibel sprachlich angefertigt wurde, sieht so aus:
Gott spricht durch den Propheten Hosea-
– „Ich will dich mir verloben auf ewig, ich will dich mir verloben in Gerechtigkeit und Recht, in Gnade und Erbarmen; ja, ich will dich mir verloben in Treue, und du wirst den Herrn erkennen!“
Und durch der Prophet Jesaja-
– „Denn dein Schöpfer ist dein Ehemann, Herr der Heerscharen ist sein Name; und dein Erlöser ist der Heilige Israels; er wird »Gott der ganzen Erde« genannt.“ „… wie sich ein Bräutigam an seiner Braut freut, so wird dein Gott sich an dir freuen.“
Und durch Hesekiel-
– „Als ich nun an dir vorüberging und dich sah, siehe, da war deine Zeit da, die Zeit der Liebe. Da breitete ich meine Decke über dich und bedeckte deine Blöße. Ich schwor dir auch und machte einen Bund mit dir, spricht Gott, der Herr; und du wurdest mein.“
Und der Apostel Paulus-
– „»Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«. Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.“

Für Jahrhunderte sahen sich die Christen, die Kirche, in dieser Beziehung mit ihrem Gott. Verheiratet. Manchmal möchte er mit offenem Fenster schlafen, sie aber nie. Manchmal möchte sie Freunde besuchen, er möchte aber zuhause bleiben. Wie es halt bei Ehepaaren ist, so war es auch mit Gott und seiner Kirche, sie handelte nicht immer nach seinem Willen und er war auch nicht immer einfach, er unterstellte sogar, dass seine Gedanken nicht den ihren Gedanken gleich waren, und dass ihre Art und Weise nicht seiner Art und Weise gleich war, so spricht der HERR in einer gewissen patriarchalen Arroganz, er meinte so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch seine Wege höher als ihre Wege und seine Gedanken als ihre Gedanken. Kränkung auf Kränkung.

Aber die Liebe hält es aus, es ist eine Ehe und man stellt sich halt auf einander ein, nicht wahr? Sie bemühte sich (nicht immer ohne Trotz), sein hohen Gedanken zu begreifen um ihm vielleicht – wie es so heißt – wohlgefällig zu sein.

Was wir in diesem biblischen Bild aber nicht unbeachtet lassen dürfen ist, dass man auch sagen kann, dass es zwischen der Kirche und Gott zu Kindern gekommen ist wie es vor allem in altmodischen patriarchalischen Ehen öfter vorkommt. Geboren wurde der Humanismus z.B.

Über ihre Kinder wollen wir heute nicht viel sprechen, außer vielleicht (für die Wissenden) um daran zu erinnern, dass Kinder eine Ehe umso komplizierter machen können. Sie kommen dazwischen. Sie lenken Eltern voneinander ab. Sie verlangen Zeit, Kraft und Disziplin. Zugegeben, sie reflektieren auch die Einigkeit die Eltern. In einer schon komplizierten Beziehung können Kinder leider auch deren Ende herbeiführen. In genannter Ehe zwischen Gott und seiner Kirche, ist hoffentlich keiner so feige, wegzurennen.

Es ist aber etwas kompliziert geworden in der letzten Zeit, ich will es euch berichten, so wie ich es von ihr erzählt bekommen habe.
Kurz nach der Geburt des Humanismus (den sie beide von Herzen lieben) musste er auf Montage um den wachsenden Unterhalt seiner Familie zu decken. Genannter Junge brauchte ihn in dieser Zeit nicht, die Bedürfnisse des Kleinen wurden von seiner Mutter gedeckt. Zuhause wurde seine Gegenwart überflüssig, auch weil er es mit dem „auf-einander-einstellen“ nicht so geschafft hat, denn immer wieder wenn es zum Streit kam (wozu es in dieser Zeit öfters gekommen ist) wirft er vor: „Ich, der HERR, wandle mich nicht, also bekehre dich nun zu mir, so will ich mich auch zu euch kehren, spricht der HERR Zebaoth.“

Auf Montage, erzählte sie mir, hat er dann seine erste Liebe wieder getroffen und dort hält er sich nun auf. Israel. „Ich halte es auch gar nicht gegen ihn, denn ich kenne sie und verstehe auch schon warum er sich es so überlegt hat.“ Erzählt sie mir weiter.

Und deswegen kommt es in der Kirche zu nichts mehr als der Erziehung des Humanismus, nicht, weil sie unfruchtbar oder er impotent ist, sondern weil sie als emanzipierte Frau seine Gegenwart nicht braucht, „es ist besser, dass er für diese andere Frau brennt, denn seine Anforderungen und Erwartungen sind mir zu viel“ höre ich zwischen den Zeilen ihrer Rede, wenn sie mal wieder davon erzählt wie lieb und liebenswert die andere ist.
„Denn der HERR, mein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.“ Es ist gut, wenn er auch woanders Auslauf hat.

Der kleine Humanismus muss nicht unter Papas ganzem Wesen leiden. Ihm ist, in dieser modernen Patchwork-Familie, Papas Unbeugsamkeit, Papas Zorn und Papas Eifersucht erspart geblieben, denn die Erinnerung an Papa mit der die Kirche ihn ausstattet, ist eine von Mitgefühl, Verständnis und Toleranz. Was mehr, meinte Mama (natürlich nur privat zu mir), könnte der Papa wert sein als eine gute Erinnerung? Sie freut sich über Ihr Kind, seine Erziehung und wenn nicht dann wenigstens über die Instandhaltung des Hauses.

Comments are closed